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Immobilien in Bern

Der Berner Immobilienmarkt verbindet historisches Erbe mit modernem Wachstum. Die Altstadt, seit 1983 UNESCO-Welterbe, setzt strenge Auflagen für Umbauten und schützt das charakteristische Laubenensemble. Das schafft hohe Attraktivität für Liebhaber historischer Substanz, begrenzt aber das Angebot an modernen Stadtwohnungen. Ausserhalb des Stadtzentrums wächst Bern: Agglomerationsgemeinden wie Ostermundigen, Köniz, Muri bei Bern und Ittigen ziehen Familien an, die günstiger wohnen wollen ohne auf die Vorzüge der Bundeshauptstadt zu verzichten. Die Nähe zu Nationalstrassen und S-Bahn-Linien macht Gemeinden im Berner Mittelland attraktiv – der Weg nach Bern beträgt häufig nur 15–20 Minuten. Das Mietniveau in Bern ist geringer als in Zürich oder Genf, was die Stadt für Studenten, Bundesbeamte und Familien mit mittlerem Einkommen attraktiv macht. Gewerbeimmobilien profitieren von der stabilen Nachfrage durch Bundesverwaltung und nationale Verbände. Neubauprojekte entstehen vor allem in den Peripheriegemeinden und im Bereich Bern Nord und Wankdorf.

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134,000
Einwohner Bern
Geprüft von BestInSwiss Redaktion · Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
Was sollte man über Immobilien in Bern wissen?
Bern ist im schweizweiten Vergleich ein zugänglicher Immobilienmarkt: Eigentumswohnungen kosten CHF 7.000–12.000/m² in der Stadt, weniger in der Agglomeration. Die UNESCO-Altstadt schützt historische Bauten – Umbauten sind möglich, aber bewilligungspflichtig und aufwendig. Der Mietmarkt ist stabiler als in Zürich, aber auch weniger dynamisch. Wichtig: Im Kanton Bern gibt es eine Grundstückgewinnsteuer, die beim Verkauf anfällt – relevant für Investoren. Maklerprovisionen: 2–3% des Kaufpreises. Nachgefragte Lagen: Mattenhof-Weissenbühl, Länggasse (Uni-Quartier), Kirchenfeld und Außenquartiere wie Breitenrain. Bern Wankdorf als Geschäftszentrum entwickelt sich weiter.
Berner Immobilienmarkt: UNESCO-Altstadt, Agglomeration und stabile Nachfrage
Berns Immobilienmarkt ist charakterisiert durch historischen Bestand, stabiles Wachstum und die besondere Rolle der Bundesverwaltung.\n\nUNESCO-Altstadt: Das historische Zentrum mit seinen Lauben und Sandsteinarcaden ist weltweit bekannt. Für Immobilienkäufer bedeutet das: hohe Nachfrage, begrenztes Angebot, besondere Auflagen bei Renovierungen. Altbauwohnungen werden aufwendig saniert und erzielen Premiumpreise.\n\nAgglomeration und Wachstum: Köniz, Ostermundigen, Ittigen, Muri, Worb – die Berner Agglomeration wächst. S-Bahn-Erreichbarkeit (10–20 Minuten ins Zentrum) macht Randgemeinden attraktiv für Familien und Pendler. Neubausiedlungen entstehen bevorzugt entlang neuer Tramlinien und in gut erschlossenen Gemeinden.\n\nBundesverwaltung als Ankermieter: Die öffentliche Hand ist einer der grössten Mieter in Bern. Das schafft Stabilität im Gewerbeimmobilienmarkt und macht spekulative Leerstände seltener als andernorts.\n\nGewerbeimmobilien: Büros in Bahnhofsnähe, moderne Verwaltungsgebäude und das Wankdorf-Quartier (ehemaliger Industriestandort, heute Geschäftszentrum) sind nachgefragt. Die Nachfrage kommt von nationalen Verbänden, Bundesamt-nahen Organisationen und Unternehmensdienstleistern.\n\nPreisvergleich: Wohnungseigentum kostet 40–50% weniger als in Zürich. Das macht Bern für Erstkäufer und Investoren attraktiv – selbst bei moderateren Mietrenditen.
Häufige Fragen – Immobilien in Bern
Was kostet eine Wohnung in Bern?

Eigentumswohnungen: CHF 6.500–12.000/m². 3-Zimmer-Wohnung in guter Lage: CHF 650.000–950.000. In der Agglomeration günstiger ab CHF 500.000.

Was bedeutet UNESCO-Welterbe für Immobilienkäufer?

Bauliche Eingriffe im Altstadtbereich bedürfen besonderer Bewilligungen. Denkmalpflege setzt Grenzen, sichert aber auch den langfristigen Wert der Liegenschaft.

Welche Stadtquartiere sind in Bern beliebt?

Kirchenfeld (gehobenes Wohnen), Länggasse (Studenten, Familien), Mattenhof-Weissenbühl, Breitenrain. Für Günstigeres: Bümpliz, Bethlehem.

Was ist die Grundstückgewinnsteuer in Bern?

Bei Verkauf einer Liegenschaft fällt im Kanton Bern Grundstückgewinnsteuer auf den Wertzuwachs an. Höhe hängt von Besitzdauer und Gewinn ab. Relevant für Investoren.

Welche Agglomerationsgemeinden sind empfehlenswert?

Köniz (ruhig, Natur), Muri bei Bern (gehobenes Mittelland), Ostermundigen (günstig, S-Bahn), Ittigen (Swisscom-Quartier, gut erschlossen).

Lohnt sich eine Immobilieninvestition in Bern?

Mietrenditen: 3–4,5% netto, etwas besser als in Zürich. Preisanstieg moderat, aber stabil. Für langfristige Anleger mit Fokus auf Sicherheit attraktiv.

Wie ist der Mietmarkt in Bern?

Stabiler als Zürich, Leerstandsquoten um 1,5–2%. Studentenwohnungen stark nachgefragt (große Universitätsstadt). Mietpreise moderate seit Jahren.

Was ist das Wankdorf-Quartier?

Ehemaliger Industriestandort, heute modernes Geschäfts- und Einkaufszentrum. Gute ÖV-Erschliessung. Wächst als Bürostandort für nationale Unternehmen.