Transport & Logistik Schweiz | Speditionen, Umzüge & Kurierdienste
Entdecken Sie Transport- und Logistikunternehmen in der Schweiz. Finden Sie Speditionen, Umzugsfirmen, Kurierd…
276 Einträge in dieser Branche
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Transport- und Logistikunternehmen organisieren und führen die Beförderung von Gütern und Personen durch. Die Branche umfasst Strassentransport, Schienenlogistik, Speditionen, Kurierdienste, Umzugsunternehmen, Lagerhaltung und Logistikdienstleister für E-Commerce und Industrie.
Die Schweiz als zentral gelegenes Transitland verfügt über eine bedeutende Logistikinfrastruktur: Die NEAT-Alpentunnel (Gotthard, Ceneri) machen die Schweiz zum wichtigsten Gütertransitkorridors in Europa. Internationale und nationale Transportunternehmen sind in allen Landesteilen präsent.
Das Verzeichnis bietet eine regionale Übersicht über Anbieter ohne Qualitäts- oder Preisbewertungen.
Das Transportgewerbe in der Schweiz ist streng reguliert. Strassentransportunternehmen benötigen eine Betriebsbewilligung gemäss Gütertransportgesetz (GüTG) und müssen Lenk- und Ruhezeitvorschriften (AETR, ARV1/2) einhalten. Fahrpersonalverordnungen legen Arbeitszeitlimiten fest.
Berufsbewilligungen. Personentransport (Taxi, Chauffeur) erfordert kantonale Fahrbewilligungen. Gütertransport über 3,5 Tonnen setzt eine Berufsbewilligung und Vertrauenswürdigkeitsnachweis voraus.
Zollabwicklung. Die Schweiz ist nicht EU-Mitglied, was Import- und Exporttransporte über die Zollgrenze betrifft. Spediteure und Zollagenten übernehmen die zollrechtliche Abwicklung. e-dec (elektronische Zollanmeldung) ist für gewerbliche Transporte Standard.
LSVA (Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe). Schwere Nutzfahrzeuge (über 3,5 t) zahlen in der Schweiz eine leistungsabhängige Abgabe pro gefahrenem Kilometer. Die Einnahmen fließen in den NEAT-Fonds.
Gefahrguttransport. Der Transport gefährlicher Güter (ADR/SDR) unterliegt besonderen Vorschriften für Verpackung, Kennzeichnung, Fahrzeugausrüstung und Fahrerschulung. Verstösse werden streng geahndet.
Die Schweiz ist ein Logistikhub für Europa. Der Kanton Aargau (mit Rheinfelden und Birrfeld) ist Standort grosser Logistikzentren. Basel ist als Dreiländereck (Schweiz, Deutschland, Frankreich) ein bedeutender Umschlags- und Sortierstandort für internationalen Handel. Zürich und Genf fungieren als Luftfrachtdrehscheiben.
Die Verlagerungspolitik des Bundes fördert den Schienentransport durch die Alpen; der Bahntransit hat in den letzten Jahrzehnten zugenommen. Für den Strassentransport gelten Streckenverbote auf bestimmten Alpenrouten (Dossiersystem).
Im Umzugsgewerbe gibt es eine Vielzahl regionaler Anbieter, die neben dem physischen Transport auch Verpackungs- und Einlagerungsdienstleistungen anbieten. Grosse Speditionsnetzwerke haben Standorte in allen Kantonen.
Transport & Logistik in den grössten Schweizer Städten
Logistik- und Transportunternehmen sind im Mittelland und in den Wirtschaftszentren besonders zahlreich. Basel ist der grösste Logistikstandort für internationalen Transit. Zürich, Bern und Winterthur sind Zentren für Distributions- und Expresslogistik. In allen Regionen gibt es lokale Umzugsunternehmen und regionale Transportunternehmen.
Leistungsumfang klären. Unterscheiden Sie, ob Sie Transporteur, Spedition (inkl. Zollabwicklung) oder Kontraktlogistiker suchen. Klären Sie, ob der Anbieter die gewünschten Transportrouten abdeckt.
Versicherungsschutz. Fragen Sie nach dem Versicherungsschutz für transportierte Waren. Standard-CMR-Haftung bei Strassentransport ist gesetzlich begrenzt; Transportversicherungen bieten vollständigen Schutz.
Digitale Sendungsverfolgung. Moderne Logistikdienstleister bieten Echtzeit-Tracking. Für zeitkritische Lieferungen ist die Verfügbarkeit von Live-Tracking ein wichtiges Kriterium.
Ein Spediteur organisiert im Auftrag seiner Kunden den Transport von Waren, einschliesslich Zollabwicklung, Versicherung und Dokumentation. Er übernimmt die Koordination von Transportketten und haftet für die ordnungsgemässe Abwicklung.
Die Leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe (LSVA) wird für schwere Nutzfahrzeuge (über 3,5 t) pro gefahrenen Kilometer in der Schweiz erhoben. Die Höhe richtet sich nach Emissionsklasse und Fahrzeuggewicht. Erträge finanzieren die NEAT-Gotthard-Tunnels.
Gewerbliche Umzugsunternehmen benötigen eine Betriebsbewilligung gemäss GüTG und müssen Arbeitsrecht (GAV Transportgewerbe) einhalten. Private Helfer ohne Gewerbebetrieb sind nicht reguliert.
ADR ist das Europäische Übereinkommen über die internationale Beförderung gefährlicher Güter auf der Strasse. Transportunternehmen, die Gefahrgut befördern, müssen Fahrzeuge, Verpackungen und Fahrer nach ADR ausrüsten bzw. ausbilden.
Bei der Einfuhr von Waren in die Schweiz ist eine Zollanmeldung erforderlich. Der Spediteur oder Zollagent erstellt die e-dec-Anmeldung, berechnet Zollabgaben und MWST und beantragt die Verzollung. Für Einzelpersonen ist die Selbstverzollung möglich.
CMR ist das Übereinkommen über den Beförderungsvertrag im internationalen Strassengüterverkehr. Der CMR-Frachtbrief dient als Nachweis des Transportvertrags und der Übergabe der Ware. Er regelt auch die Haftung des Transporteurs.
Kurierdienste bieten Expresslieferungen am selben Tag an, meist innerhalb desselben Kantons oder Stadtgebiets. Die Verfügbarkeit und Kosten variieren je nach Anbieter und Zieladresse.
Kontraktlogistik bezeichnet die längerfristige Auslagerung von Logistikprozessen (Lager, Kommissionierung, Distribution) an einen Logistikdienstleister. Der Dienstleister betreibt die Logistik als integralen Teil der Wertschöpfungskette des Auftraggebers.
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