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Zürich · Gesundheit & Medizin

Gesundheit & Medizin in Zürich

Zürich verfügt über eine der besten medizinischen Infrastrukturen Europas. Das Universitätsspital Zürich (USZ), das Kinderspital und die Schulthess Klinik bilden gemeinsam mit zahlreichen Privatkliniken ein medizinisches Ökosystem, das internationale Standards setzt. Die Gesundheitsversorgung ist zweigeteilt: Das öffentliche System bietet Grundversorgung für alle, während ein ausgeprägter Privatmarkt Wahlleistungen und hochspezialisierte Behandlungen bereitstellt. Die medizinische Forschung an Universität Zürich und ETH setzt globale Impulse in Onkologie, Neurologie und Gentechnologie.

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Geprüft von BestInSwiss Redaktion · Zuletzt aktualisiert: 17.06.2026
Was sollte man über Gesundheits- und Medizinunternehmen in Zürich wissen?
Zürich hat ein dreistufiges Gesundheitssystem: obligatorische Grundversicherung (OKP), Zusatzversicherungen (Halbprivat, Privat) und Selbstzahlung. Seriöse Ärzte sind im FMH-Register (fmh.ch) eingetragen. Für Spezialisten: Facharzttitel prüfen. Privatmedizin bietet kürzere Wartezeiten und modernere Ausstattung – finanziert über Zusatzversicherungen oder privat. Besonders stark in Zürich: Onkologie (USZ), Orthopädie (Schulthess Klinik), Kindermedizin (Kispi). Telemedizin hat stark zugenommen. EPD (elektronisches Patientendossier) wird schrittweise eingeführt. Wartezeiten variieren: Hausarzt wenige Tage, Spezialisten 2–8 Wochen.
Gesundheitssektor Zürich: Infrastruktur und Innovation
Das Zürcher Gesundheitswesen ist ein gewichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber.

Universitätsspital Zürich (USZ): Rund 8.000 Mitarbeitende, über 140.000 stationäre Patienten jährlich. International anerkannt in Krebsmedizin, Neurologie und Transplantationsmedizin. Als Lehr- und Forschungsspital eng mit der Universität Zürich verbunden.

Kinderspital Zürich (Kispi): Größtes pädiatrisches Zentrum der Schweiz. Neues Gebäude in Lengg ist eine der modernsten pädiatrischen Einrichtungen Europas. Behandelt komplexe Kindererkrankungen aus der ganzen Welt.

Schulthess Klinik: Weltranglistenklinik für Orthopädie und Rheumatologie. Spitzensportler und internationale Patienten für Hüft-, Knie- und Schulteroperationen.

Privatmedizin: Viele Spezialkliniken für plastische Chirurgie, Augenheilkunde, Zahnmedizin, Reproduktionsmedizin. Bedienen internationales Klientel mit Leistungen, die im öffentlichen System nicht verfügbar sind.

Forschung und Innovation: Synergie zwischen USZ, Universität Zürich und ETH macht Zürich zum Biomedizin-Forschungszentrum. Personalisierte Medizin, genomische Diagnostik und KI in der Bildgebung werden in klinische Praxis überführt.

Ambulante Versorgung: Wachsende medizinische Versorgungszentren (MVZ) bieten multidisziplinäre Versorgung unter einem Dach.
Häufige Fragen – Gesundheit & Medizin in Zürich
Wie finde ich einen Facharzt in Zürich?

FMH-Arztverzeichnis (fmh.ch) und kantonale Ärzteverzeichnisse. Krankenkassen bieten eigene Suchfunktionen. Hausarzt kann Überweisung ausstellen.

Was ist der Unterschied zwischen öffentlichem Spital und Privatklinik?

Öffentliche Spitäler behandeln alle auf Grundlage der OKP. Privatkliniken: kürzere Wartezeiten, komfortablere Unterbringung, hochspezialisierte Leistungen – finanziert über Zusatzversicherungen.

Wie funktioniert das Schweizer Krankenversicherungssystem?

Grundversicherung (OKP) obligatorisch für alle. Zusatzversicherungen decken erweiterte Leistungen. Prämien variieren je nach Kasse und Franchise.

Können Ausländer in Zürich medizinische Behandlung erhalten?

Ja. EU/EEA mit europäischer Krankenversicherungskarte: Notfälle gedeckt. Internationale Patienten können sich als Privatpatienten behandeln lassen.

Was ist Telemedizin und wie funktioniert es in Zürich?

Medizinische Konsultationen per Video oder Telefon. Anbieter: Medgate, Medi24. Viele Krankenkassen übernehmen Kosten. Gut für Routinefragen und erste Einschätzungen.

Was sind die Wartezeiten für Spezialisten?

Hausarzt: wenige Tage. Spezialisten: 2–8 Wochen. Mit Zusatzversicherung oft kürzer. Notaufnahmen und Permanences ohne Voranmeldung für Notfälle.

Wie funktioniert das elektronische Patientendossier (EPD)?

Digitales System, das Dokumente verschiedener Leistungserbringer zusammenführt. Stationäre Einrichtungen angeschlossen, niedergelassene Ärzte werden schrittweise eingebunden.

Gibt es englischsprachige Medizin in Zürich?

Ja. Viele Ärzte und Kliniken, besonders in der Privatmedizin, arbeiten auf Englisch. Das Expat-Ökosystem hat ausreichend Nachfrage erzeugt.